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Energieausweis

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Antworten zu Ihren Fragen, rund um den Energieausweis

 

Was ist ein Energieausweis?

Der Energieausweis dokumentiert und bewertet den energetischen Zustand eines Hauses bzw. eines Gebäudes.

Mit diesem kann schnell erfasst werden, wie energieeffizent ein Gebäude ist. Zudem sind ebenfalls geeignete Modernisierungsempfehlungen enthalten. Jedoch erlaubt er keine direkte Prognose des künftigen Energieverbrauchs, so wie der Kosten, da das Nutzverhalten die Kosten deutlich beeinflusst.

Wer benötigt einen Energieausweis?

Die EnEV (Energieeinsparverordnung) schreibt deutlich vor, für Gebäude, die verkauft oder neu vermietet werden, einen Energieausweis vor. Wird dies nicht beachtet, können bis zu 15.000 € Strafe fällig werden. Dementsprechend müssen Eigentümer, die vermieten oder verkaufen, einen Energieausweis ausstellen lassen.

Auch wenn nur eine Wohnung in einem Gebäude neu vermietet wird, gilt der Energieausweis für das gesamte Gebäude.

Welche Ausnahmen gibt es?

Gebäude innerhalb von Ensemble- oder denkmalgeschützten Bereichen, so wie Baudenkmäler fallen nicht unter die Pflicht.

Wie viel Kostet der Energieausweis?

Bevor Sie sich über die Kosten Gedanken machen sollte, wäre wichtig zu entscheiden, welchen Ausweis Sie benötigen: Einen Verbrauchsausweis oder einen Bedarfsausweis. Der Unterschied der beiden Ausweise wird weiter unten geklärt.

Ebenso, macht es einen Unterschied, ob Sie den Energieausweis durch einen Energieberater erstellen lassen oder ob Sie ihn im Internet bestellen.

Da die Ausweise Pflicht sind, gibt es hierfür auch keine Fördermöglichkeiten.

Wann muss der Energieausweis vorliegen?

Spätestens bei der Besichtigung muss der Ausweis vorliegen. (Stand 01. Mai 2014)

Muss der Ausweis ausgehändigt werden?

Potenziellen Mietern bzw. auch Käufern, muss der Ausweis zugänglich gemacht werden, damit diese ihn bei ihrer Entscheidung berücksichtigen können. Jedoch müssen Sie nicht das Original aushändigen, eine Kopie des Energieausweises kann dem Mieter oder Käufer angefertigt werden.

Was gilt für Nichtwohngebäude?

Bei öffentlichen Gebäuden, von einer Nutzfläche mehr als 1.000 m² muss der Energieausweis ausgehändigt werden. Jedoch besteht die Pflicht nur bei Verkauf, Neuvermietung oder – verpachtung.

Wo ist der Unterschied zwischen Verbrauchsausweis und Bedarfsausweis?

Es gibt für bestehende Gebäude, zwei sehr unterschiedliche Methoden, um einen Energieausweis auszustellen:

Bei dem Bedarfsausweis wird der Energiebedarf eines Gebäudes nach seiner Physikalischen Eigenschaften unter standardisierten Rahmenbedingungen berechnet. Ebenfalls nehmen die Modernisierungsempfehlungen Bezug auf die vorhandene Bausubstanz und können auf Schwachstellen am bzw des Gebäudes hinweisen.

Die einfachere und günstigere Methode ist der Verbrauchsausweis, dieser beurteilt aufgrund des gemessenen Energieverbrauchs der Nutzer, den Energieverbrauch eines Gebäudes. Auch über die Warm- und Heizwasserkosten oder andere Verbrauchsdaten, wird der Energieverbrauchskennwert für Endenergie des Gebäudes ermittelt.

Welcher Ausweis ist nun der richtige?

Beide Ausweisarten können bei demselben Gebäude deutlich voneinander abweichen. Im Verbrauchsausweis ist in der Regel der Verbrauchskennwert niedriger als die Energiebedarfskennwerte des Bedarfsausweises.

Jedoch besteht eine Wahlfreiheit zwischen den beiden Ausweisen (seit dem 1. Oktober 2008) unabhängig vom Baujahr, nur für Wohngebäude mit mehr als vier Wohneinheiten.

Für Gebäude mit weniger Wohneinheiten, gilt diese Wahlfreiheit nur, wenn der Bauantrag nach dem 1. November 1977 gestellt wurde. Für Gebäude mit bis zu vier Wohneinheiten und länger zurückliegendem Bauantrag, muss ein Bedarfsausweis erstellt werden. Doch auch hier gibt es Ausnahmen: Für Gebäude, die bei ihrer Fertigstellung den energetischen Stand der ersten Wärmeschutzverordnung (11.08.1977) erfüllten oder die durch eine Modernisierung instand gehalten wurden, gilt ebenso die Wahlfreiheit.

Wie lange sind Energieausweise gültig?

In der Regel beträgt die Gültigkeit des Energieausweises zehn Jahre, das gilt ebenso für ältere Energiepässe oder Wärmebedarfsausweise.

Energieausweise die nach dem 25. April 2007 erstellt wurden, müssen der zum Ausstellungszeitpunkt geltenden EnEV entsprechen. Wird die Nutzfläche um mehr als 50 Prozent, 50 m² oder bei dem Austausch von über 10 Prozent der Fläche eines Außenbauteils, sowie bei einer Dämmung, so ist eine Erneuerung erforderlich.

Der Bedarfsausweis kann nach einer Modernisierung ganz einfach aktualisiert werden, um den verbesserten Standard zu dokumentieren.

Bei dem Verbrauchsausweis hingehen, darf erst nach drei Heizperioden nach der Modernisierung erneuert werden. Weitere Regelungen zur Gültigkeit von Energieausweisen gibt es nicht.

Bei weiteren Fragen beraten wir Sie gerne

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